RWE die Zeche zahlen lassen! – Schadensersatzklage wird verhandelt

RWE die Zeche zahlen lassen - soidarische Prozessbegleitung und Kundgebung - 13.11. LG Mönchengladbach 9 Uhr Pressekonferenz - 10 Uhr prozessbeginn - küfa nach der verhandlung

💥📆SAVE THE DATE ! Vor fünf Jahren haben einige Aktivisti mit der Aktion „BlockNeurath“ die Kohlezufuhr zum Kraftwerk Neurath blockiert und während der damaligen Weltklimakonferenz gezeigt: Wir reden nicht nur, sondern handeln!

⚖️💸RWE behauptet, dass durch diese Aktion ein Millionenschaden entstanden sei, den sie nun versuchen von den Aktivist*innen einzuklagen. 🔥Doch wir finden: RWE soll stattdessen ihre eigene Zeche zahlen und für die mitverursachten Klimaschäden vom Ahrtal bis nach Nepal aufkommen! Wir zahlen nichts!
Nach über einem Jahr schriftlichem Hin- und Her zwischen den Anwältis beider Parteien wird die Schadensersatzklage nun am 13. November 2026 am Landgericht Mönchengladbach verhandelt.

⁉️Wie das Verfahren ausgehen wird, ist gerade noch offen. Es wird also mal wieder spannend – Also tragt euch den Termin schon mal in eure Kalender ein und kommt vorbei!

📆⚖️13.11. Landgericht Mönchengladbach
📢 9 Uhr Kundgebung mit Pressekonferenz
⏰10 Uhr  Prozessbeginn
🥗🍛Nach dem Prozess gibts Küfa- Essen für  alle !

Bagger entern – RWE versenken

Bagger entern - RWE versenken - solidarische Prozessbegleitung am Amtsgericht Jülich 19. Juli 10:30 Uhr - im Hintergrund sind Wellen und eine Piratenflagge um ein Foto welches Menschen mit einem Transpi zeigt, auf welchem der Schriftzug RWE im Wasser versinkt, die als Piraten verkleidet auf einem Objekt in der Kohlegruppe stehen, im Dunkeln sieht mensch im Hintergrund die Lichter eines Kohlebaggers.

Update: Der Prozesstermin wird verschoben.

Solidarische Prozessbegleitung

Wisst ihr noch? Zum Auftakt der Rodungssaison 2026 besetzten einige Piratis einen Kohlebagger und einen Förderbandknoten im Tagebau Hambach. Der Bagger stand mehrere Stunden still, die Zerstörung des Sündenwäldchen um einen Moment verzögert, die irrsinnigen Yachthafenpläne bloßgestellt! 🏴‍☠️🧚‍♀️

Per Flaschenpost erreichten uns nun vier Strafbefehle, aus denen drei Ladungen zu Gericht wurden. Ein fünftes Verfahren wurde bereits eingestellt. 📬
Verspeist mit uns am
🍕 29.07. ab 10.30 Uhr
die, die sich an der Zerstörung des Hambi bereichern.
Weitere Strafbefehle und Termine folgen wahrscheinlich.

📍 Treffpunkt ist das Amtsgericht Jülich.

Freispruch verteidigen – 3. Runde am OLG

Freispruch verteidigen - 3. Runde am OLG! - 24.3.2026 10 Uhr Oberlandesgericht Köln - Gegenangriff für das gute LebenDie Staatsanwaltschaft hat anscheinend noch nicht genug. Nach 2 erfolgreichen Freisprüchen in Prozessen rund um die Baggerbesetzung in Hambach wärend der Lütziräumung (Prozessberichte: https://antirrr.nirgendwo.info/2025/08/10/freispruch-vom-landgericht-nach-baggerbesetzung/ und https://antirrr.nirgendwo.info/2024/04/25/kerpen-freispruch/) gehts nun am Oberlandesgericht in Köln weiter, demnach auf in die 3. Instanz!
Es wird ne Mahnwache vor dem Gericht geben, solidarische Prozessbegleitung ist wilkommen. Wir sehn uns, in dere Grube, auf den Baggern und im Gericht!

Köln: Solidarische Prozessbegleitung

Während der Räumung von Lützerath wurde im Tagebau Hambach ein Bagger besetzt.

⚖️ Im letzten Jahr standen deswegen mehrere Aktivist*innen am Amtsgericht Kerpen vor Gericht. In der gleichen Sache gab es sowohl Verurteilungen als auch einen Freispruch. Soviel zu der Objektivität von Gerichten.

📣 Nun geht es diesen Spätsommer am Landgericht in die zweite Instanz.

📆 Voraussichtliche Termine sind der
1. August um 9 Uhr
26. September um 9 Uhr
13. Oktober um 9:30 Uhr
jeweils am Landgericht in Köln.
Kurzfristige Änderungen findet ihr hier im Beitrag.

🤗 Wir freuen uns über eine solidarische Prozessbegleitung.

ℹ️ Denkt immer daran: Ihr seid nicht allein mit den Repressionen. Bleibt in Kontakt mit euren Bezugis und meldet euch bei antirrr[ät]riseup.net, wenn ihr Post bekommt oder Gerichtstermine anstehen.

Mönch von Lützerath vor Gericht

"Mönch von Lützerath vor Gericht", "Prozesstage 22.1. & 6.2." - Abgebildet ist ein Mensch in Mönchskutte vor vielen anderen vermummten Menschen. Vorne rechts ist ein gelbes, gezeichnetes X, welches im Schlamm steht.Prozesstermine am 22.1. und 5.2.25 jeweils ab 9 Uhr vorm Amtsgericht Erkelenz

Wir alle erinnern uns an die Videos, in denen der „Mönch von Lützerath“ zwischen massiver Polizeigewalt einen Cop zu Boden plumpsen lässt. Polizei und Staatsanwaltschaft sind natürlich not amused und zerren eine Person dafür vor Gericht, während die Verfahren gegen Polizeibeamte schon lange überwiegend eingestellt sind. Kommt zu den Prozesstagen und lasst uns gemeinsam zeigen: wir sind solidarisch und lassen niemanden alleine!

An den Prozesstagen wird es Kundgebungen geben mit Programm, mehr dazu bald!

Mitbringen: Mönchskostüme, Snacks und Getränke, Spiele, Sitzgelegenheiten… und alles was euch noch einfällt, um sich einen Tag am Gericht lustig zu vertreiben.

Falls ihr mit in den Gerichtssaal wollt, denkt daran, dass am Eingang vermutlich Ausweise und Taschen kontrolliert werden. Je nachdem, wie viele Menschen wir vor Ort werden, kann es außerdem sein, dass nicht alle, die wollen, mit reinkommen können.

Der Matsch ist mit uns!

Solidarische Prozessbegleitung und Kundgebung gegen Wasserentnahme aus dem Rhein am 26.11.24, 08:45

Text: RWE muss für Klimaschäden zahlen! - solidarische Prozessbegleitung 26.11. 8:45 Uhr - Fortsetzung Berufungsprozess - Landgericht Mönchengladbach - mit RWE-Zeugis. Im Hintergrund sind Rohre zu sehen.Bei diesem ersten Verhandlungstag im 2. Berufungsprozess zu BlockNeurath soll es am 26.11.2024 ab 09:15 Uhr am Landgericht Mönchengladbach nun Schlag auf Schlag gehen: Urteilsverlesung des Amtsgerichtes, Einlassung der Angeklagten, Vernehmung von RWE- und Polizeizeugen.

Hatten die RWE-Zeugen sich im Parallelverfahren und am Amtsgericht schon teilweise um Kopf und Kragen geredet (mit erheiternden Behauptungen wie RWE sei ein grünes Unternehmen), werden wir diesmal wieder versuchen, ihre Widersprüche zu entlarven. Wir fordern, RWE muss für alle verursachten Klimaschäden aufkommen! Reparationen an alle von diesen betroffenen Menschen, vor allem im globalen Süden Zahlen! Kein Schadensersatz von jenen welche für eine lebenswerte Zukunft kämpfen. Weiterlesen →

RWE-Zeugis aus der Reserve locken – zweiter Verhandlungstag zu Block Neurath am Landgericht Mönchengladbach

– Update: Termin aufgehoben – Kundgebung abgesagt (wir informieren euch sobald es neues gibt) –

Kundgebung gegen Wasserentnahme aus dem Rhein: 11.10.24, 08:45 vor dem Landgericht Mönchengladbach
Nach dem eher ereignisarmen ersten Verhandlungstag soll es am 11.10.2024 ab 09:15 Uhr am Landgericht Mönchengladbach
nun Schlag auf Schlag gehen: Urteilsverlesung, Einlassung der Angeklagten, Vernehmung von RWE- und Polizeizeugen.

Hatten die RWE-Zeugen sich im Parallelverfahren und am Amtsgericht schon teilweise um Kopf und Kragen geredet (mit erheiternden Behauptungen wie RWE sei ein grünes Unternehmen), werden wir diesmal wieder versuchen, ihre Widersprüche zu entlarven. Weiterlesen →

Block Neurath: Einladung zu Runde 2 am Landgericht

Wir möchten euch mal wieder einladen, zu einer neuer Runde um #BlockNeurath (da wurde 2021 parallel zur COP ein Kohlekraftwerk mittels Ankettaktionen blockiert und musste teilweise abgeschaltet werden). Eigentlich laden auch gar nicht wir ein, sondern das Landgericht in Mönchengladbach. Das will nämlich maSchriftzug: Landgericht Mönchengladbach präsentiert: Block Neurath 2 - Abgesperrt statt eingesperrt - 27.9. 9:15 Uhr Landgericht Mönchengladbach - Im HIntergrund ausgegraut ein Foto der Blockade des Kohlekaftwerks Neurath mit rauchenden Schlotenl wieder wen von uns sehen, um eine Berufung zu verhandeln. So eine richtig gute Perspektive gibt es nicht – die gesellschaftliche Stimmung kippt nach rechts, der Staat wird immer autoritärer, statt Klimagerechtigkeit und Co2-Einsparungen ist die Verfolgung von Klimaschützer*innen gerade angesagt. Die Revision gegen das erste Urteil vom Landgericht Mönchengladbach wurde inzwischen verworfen, die erste Person ist also rechtskräftig zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 30 Euro verurteilt. Das Oberlandesgericht sah es nicht für nötig an, die Widersprüche im Urteil zu prüfen und erklärte kurzerhand alle Anträge der Verteidigung zur reinen Spekulation. Stattdessen behauptete es selbst einfach ins Blaue hinein, dass die Aktion sich hinderlich in Bezug auf den CO2-Ausstoß auswirkt. Vom gleichen Gericht würde auch das nächste Urteil überprüft werden. Ein bisschen Abwechslung steht aber möglicherweise an: Ein neuer Richter ist zuständig und vielleicht kommt ihr mit ein paar neuen Aktionsideen rund um die Prozesstermine um die Ecke?
Wir sind weiterhin gegen Haft und Kohlekraft und werden uns weiter wehren. Denn sich Klimakrise und Rechtsruck einfach so zu ergeben und den Kopf in den Sand zu stecken hilft gar nicht. Deshalb lasst uns auch die nächste Runde gemeinsam weiter kämpfen: Kommt vorbei zu den Prozessterminen oder macht eigene Soli-Aktionen! Vermittelt uns Schlafplätze oder Vortragsmöglichkeiten, gerne diskutieren wir auch über Repression gegen die Klimagerechtigkeitsbewegung im Allgemeinen!
Am Fr, 27. September 2024 geht es um 8:45 Uhr los mit einer Kundgebung vorm Landgericht Mönchengladbach. Kommt gern vorbei und bringt Absperrband mit (wozu verraten wir euch da).

Mehr Infos: antirrr.nirgendwo.info/block-neurath

BlockNeurath: Neue Prozesstermine am Landgericht

Obwohl im ersten BlockNeurath-Verfahren die Revision gegen das Urteil des Landgerichts Mönchengladbach noch nicht entschieden wurde, geht es jetzt schon gegen die zweite Person in die nächste Runde: Jeweils Freitags, am 27.9., 11.10 und 25.10.2024 soll ab 9:15 Uhr im Landgericht Mönchengladbach verhandelt werden. Merkt euch die Termine schon mal vor, über Begleitaktionen und mehr informieren wir dann in nächster Zeit. Beim Prozess gibt es dann auch neue Überraschungsbierdeckel.

"Unterm Schotter liegt das Rohr"-Schriftzug auf Gleisbett "Überraschung!" steht über der Zeichnung einer im Gleisbett eingelassenen Ankettvorrichtung, daneben die Hashtags #blockneurath und #unfreiwilligeFeuerwehr